Andreas Gabalier

Andreas Gabalier ist das zweitälteste der vier Kinder von Wilhelm und Huberta Gabalier. Er wurde während einer Autofahrt auf der B317 in Höhe von Friesach in Kärnten geboren und wuchs in Graz auf. Neben Turniertänzer Willi Gabalier hat er noch einen jüngeren Bruder. Der französische Familienname Gabalier stammt von einem Soldaten, der 1796 im Verlauf des Italienfeldzugs von Napoleon Bonaparte nach Österreich geriet und dort blieb.

2006 beging Gabaliers Vater Suizid, 2008 seine jüngere Schwester. Ihnen ist das Lied Amoi seg’ ma uns wieder (Irgendwann sehen wir uns wieder) gewidmet. Gabalier ist seit 2013 mit der österreichischen Moderatorin Silvia Schneider liiert.

Gabalier begann nach Absolvierung der Handelsakademie das Studium der Rechtswissenschaften in Graz. Er textet und komponiert seine Lieder selbst. Seine Erstlingswerke wurden in einem Hobbystudio aufgenommen. Im Sommer 2008 brachte Gabalier, damals noch Jurastudent, zwei dieser Songs ins ORF-Landesstudio Steiermark. Im Dezember 2008 spielte Gabalier seine ersten öffentlichen Konzerte; im Februar 2009 sang er vor 10.000 Gästen des Steirischen Bauernbundballs. Im Mai 2009 nahm er an der nationalen Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik teil, im selben Monat erschien sein Debütalbum Da komm’ ich her. Es stieg bis auf Platz 4 der österreichischen Charts, erhielt nach knapp einem Monat Gold für 10.000 verkaufte Einheiten und war für einen Amadeus als Album des Jahres nominiert. Das Album blieb insgesamt 260 Wochen in den Charts und erhielt 5x Platin.

In Deutschland wurde Gabalier vor allem durch seinen Auftritt bei Carmen Nebel im April 2011 bekannt. Nach der Show wurde sein Titel I sing a Liad für di so häufig als Digitaltrack gekauft, dass er in den Media-Control-Charts Platz 65 erreichte, obwohl der Titel in Deutschland nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen war. Angesichts der wachsenden Popularität, die zu zahlreichen inoffiziellen Remixen führte, entschloss sich Universal, den Titel auch für Deutschland zu lizenzieren. Die Single erschien am 29. Juli 2011 und erreichte erneut die deutschen Charts, aber erst nach der Veröffentlichung einer Coverversion durch DJ Ötzi und einem erneuten Fernsehauftritt beim Herbstfest der Volksmusik am 16. Oktober 2011 konnte sich die Single als Verkaufshit etablieren und erreichte mit Platz 30 erstmals die obere Hälfte der deutschen Charts. In Österreich belegte der Song Platz 9 der Ö3 Austria Top 40 und hielt sich 132 Wochen lang in den Charts, womit er der bisher am längsten gelistete Titel in den österreichischen Charts ist.

64 Wochen nach Charteintritt erreichte das Album Herzwerk am 2. September 2011 Platz 1 der österreichischen Charts. Mit 82 Wochen ist es das Album, das am zweitlängsten in den Top 10 der österreichischen Album-Charts verbrachte. Nur Helene Fischers Album Farbenspiel blieb dort 23 Wochen länger. Drei Wochen lang gelang es Gabalier, mit seinen Alben Da komm‘ ich her, Herzwerk und dem Nachfolgealbum Volks-Rock’n’Roller gleich drei Alben gleichzeitig in den Top 10 zu positionieren. In den österreichischen Jahres-Albumcharts des Jahres 2011 erreichten Gabaliers drei Alben Herzwerk, Volks-Rock’n’Roller und Da komm’ ich her Platz 1, 3 und 4.

Bisher erhielt Gabalier in Österreich 3-mal Gold und 31-mal Platin und verkaufte über zwei Millionen Tonträger. Am 22. März 2012 gewann er einen Echo in der Kategorie Künstler/Künstlerin/Gruppe Volkstümliche Musik. Bei der Verleihung des österreichischen Musikpreises Amadeus 2012 wurde er in den Kategorien Schlager und Best Live Act ausgezeichnet. Am 23. November 2012 erhielt er in Düsseldorf den Bambi in der Kategorie Shooting Star. 2013 und 2014 erhielt er erneut den Amadeus, diesmal in der Kategorie Volkstümliche Musik. Am 7. Mai 2013 wurde Gabalier in Wien für den offiziellen Song der FIS Alpinen Ski WM 2013, Go for Gold, mit Gold ausgezeichnet. 2015 wurde er erneut für den Best Live Act mit dem Amadeus ausgezeichnet.

Im Frühjahr 2014 nahm er zusammen mit mehreren deutschen Sängern an der von VOX ausgestrahlten Sendereihe Sing meinen Song – Das Tauschkonzert teil. Xavier Naidoo erreichte mit seiner in der Sendung gesungenen Version von Gabaliers Ballade Amoi seg’ ma uns wieder Platz 12, Gabalier mit der Originalversion Platz 18 in den deutschen Musikcharts. Im Oktober erreichte der Titel die deutschen Top 10, nachdem er in der Sendung Das Supertalent von einem Kandidaten gesungen worden war. Im September 2014 kehrte sein zu dem Zeitpunkt seit 59 Wochen in den Charts positioniertes Album Home Sweet Home zurück auf Platz 1 der österreichischen Albumcharts. Die Alben Da komm‘ ich her, Herzwerk und Home Sweet Home sind in den Top 10 der Alben mit der erfolgreichsten Chart-Performance aller Zeiten in Österreich positioniert (Stand 2017).

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 



Hitradio-Bodensee HRB 1

Der Partysender

Current track
TITLE
ARTIST